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Ein Tag mit Dirk Voigt – Inhaber des Umzugsunternehmens Dirk’s Umzüge Spandau

Ein Tag mit Dirk Voigt – Inhaber des Umzugsunternehmens Dirk’s Umzüge Spandau

Wir begleiten heute den Inhaber einer der großen Umzugsfirmen in Berlin durch einen ganz normalen Tag. Wie müssen wir uns so einen Tag vorstellen? Lange schlafen, ein wenig nach dem Rechten sehen und danach den Tag und das Leben genießen? Weit gefehlt.

Der Tag von Dirk Voigt, Inhaber des Umzugsunternehmens Dirk’s Umzüge Spandau beginnt bereits um fünf Uhr morgens. Schon um diese frühe Tageszeit dreht sich bei Ihm alles um die Firma. Bei einer ersten Tasse Kaffee werden Aufträge vorbereitet und geschrieben. Danach ist die erste Stunde des Tages schon vergangen – und oft auch die entspannteste. Im Anschluss daran macht er sich auf den Weg zu den Umzugswagen um diese zu prüfen und für einen neuen Tag startklar zu machen. Wenig später treffen die Mitarbeiter des Berliner Umzugsunternehmens ein. Zu erkennen sind sie ohne weiteres an der einheitlichen Kleidung. Ordnung muss sein und so besitzen alle Mitarbeiter gleich mehrere Garnituren, um auch im Sommer bei ihrer schweißtreibenden Tätigkeit gut gerüstet zu sein.

Es folgt nun eine kurze Einweisung in die Besonderheiten des anstehenden Umzugstages. Sei es die alte Dame, bei der es auch in hektischen Situationen am Umzugstag ruhig zugehen muss, damit die Katze nicht verstört wird oder sei es um beim zweiten Umzug an diesem Tag penibel darauf zu achten, dass alle Kleidungsstücke nach dem Umzug am selben Platz im Schrank zu finden sind wie vor dem Umzug.

Es ist 7.00 Uhr. Die Autos sind startklar und die Mitarbeiter auch. Die Flotten von Dirk’s Umzüge Spandau fahren los um zu räumen, zu tragen, zu entsorgen – und nicht selten auch um zu trösten. Wenn es von der eigenen Wohnung in eine Seniorenresidenz gehen muss oder wenn eine Beziehung gescheitert ist und viele Erinnerungen an den Traum vom gemeinsamen Leben zurück bleiben müssen.

Für den Inhaber der Umzugsfirma beginnt nun der Teil des Tages, an dem er sich oft zerteilen könnte und sollte. Von Berlin Spandau aus geht es nun nach Falkensee zu einer Besichtigung. ein Ehepaar zieht nach Berlin in die Nähe der Kinder und Enkel. Fünfzig Jahre, so erzählen sie, sind sie verheiratet – 48 Jahre davon wohnen sie in dem Haus welches nun aufgegeben und zu großen Teilen geräumt werden soll.

Ein Haus voller Erinnerungen

Hier sind die Kinder aufgewachsen, von hier aus sind sie flügge geworden. Ein ganzes Leben lang haben sie hier gewohnt, doch alleine sein ist schwer. Das Ziel ist nun eine kleine Wohnung in Reinickendorf. An den Umzug dürfen sie noch gar nicht denken.

Während die alten Leute noch in Erinnerung schwelgen, klingelt das Handy von Dirk Voigt zum ersten mal an diesem Tag. Gerechnet hat er damit schon früher. Eine Umzugsanfrage bereits für den nächsten Tag. Die Umzugshelfer haben kurzfristigs abgesagt, ein SOS-Anruf. Keine Seltenheit – und doch bringt so ein Spontaneinsatz auch die Planung durcheinander.

„Als Mensch verstehe ich vollkommen, wie man sich in solchen Situationen fühlt“ sagt Dirk Voigt, Inhaber von Dirk’s Umzüge Spandau. „Alles gepackt, alles vorbereitet und dann dieses Dilemma“. Er verspricht, seinen Zeitplan zu prüfen und sich dann zurück zu melden.

Inzwischen ist die Besichtigung des Hauses in Falkensee beendet und der Ablauf für den Umzugstag besprochen. Zurück im Auto, einen Blick in den Terminplaner. Zeit für den SOS-Umzug am nächsten Tag ist eigentlich keine. Doch eine kurze Besichtigung vor Ort wird die Entscheidung bringen. Ein Anruf, ein Kaffee to-go. Die Besichtigung ist so spontan wie der Umzugstag. In dreißig Minuten.

Auf dem Weg nach Potsdam erreicht Dirk Voigt der Anruf eines Mitarbeiters. Viel mehr Kartons als abgesprochen stehen beim Kunden bereit sowie einiges mehr an Inventar. Nicht alles wird in den Umzugswagen passen. Was nun? Die Lage ist eindeutig. Dirk Voigt spricht mit dem Kunden und weist auf das Angebot sowie auf den von beiden Seiten unterzeichneten Auftrag hin. Die zusätzlichen Kartons sowie das zusätzliche Inventar werden später in die neue Wohnung gebracht und aufgestellt. Gegen Aufpreis natürlich.

Inzwischen ist Potsdam erreicht und der Inhaber des Umzugsunternehmens hat die verzweifelte Dame erreicht, deren Umzugshelfer kurzfristig abgesagt haben. Zwei Zimmer, eine kleine Küche die aber in der Wohnung verbleiben wird und ein paar kleine Badmöbelstücke – all das von Potsdam nach Prenzlauer Berg. Es wird eng im Zeitplan und stressig für alle – doch Dirk Voigt versteht die Verzweiflung und bestätigt den Auftrag noch an Ort und Stelle.

Zum Glück gibt es die Freisprecheinrichtung

Zurück im Auto gibt es bereits drei unerledigte Anrufe und E-Mails mit Anfragen und Rückfragen. Unterwegs zu einer seiner Flotten, bei denen seine Hilfe benötigt wird, werden schon einmal ein paar Anrufe erledigt. Zeit gespart. „Zum Glück gibt es die Freisprecheinrichtung“ sagt Dirk Voigt, Inhaber von Dirk’s Umzüge Spandau. Gedanklich ist er schon einen Schritt weiter bei dem, was ihn gleich erwarten wird.

Später Nachmittag. Fast geschafft für diesen Tag – zumindest für die Mitarbeit von Dirk’s Umzüge Spandau. Auf Dirk Voigt warten noch immer E-Mails die beantwortet werden müssen sowie diverse Anrufe. In Charlottenburg und Lübars müssen noch Halteverbotsschilder gestellt werden und eigentlich … müssten auch noch Umzugskartons ausgeliefert und abgeholt werden.

Es ist 21 Uhr geworden. Ein langer und stressiger aber auch ein erfüllter Arbeitstag neigt sich dem Ende. Bekommen wir ein Schlusswort von Dirk Voigt? „Es ist anstrengend. Oft stressig. Aber wenn es anders wäre, würde es mir nicht gefallen.“

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